Wir sind eine Familie

Aber wer ist eigentlich „Mutti“?

Ich bin Lisa und lebe mit meiner Familie am Rand von Leipzig. Unsere Familie besteht aus mir, Mama Lisa (31), meinem (Fast-) Mann, Papa Alex (39), unserer Tochter Lilli (4) und unserem Hund, Beagle Snoopy (9). Snoopy ist ursprünglich gebürtiger Tscheche und zog 2011 bereits mit acht Wochen zu uns nach Leipzig. Seither begleitet er uns und machte uns zu einer kleinen Familie. Abgerundet wurde das Familienglück durch Lilli, welche fast auf den Tag genau 5 Jahre jünger ist als Snoopy.

Unsere „Kinder“ sind beide im Juli geboren – nach dem Hund 2011 folgte das Kind 2016 und machte die Familie komplett. Für uns ist der Hund ebenso ein Kind. Ein Kind, dass wohl nie erwachsen wird und um das man sich ebenso sorgt, wenn es krank wird. Er begleitet den Alltag, legt sich zu Lilli, wenn sie spielt, kommt mit in den Garten und darf auf dem Sofa mit kuscheln. Ja, bei uns darf der Hund auf’s Sofa!

Ich behaupte ja immer, allein erziehende Mama von drei Kindern zu sein. Mit den drei Kindern meine ich den Papa, das Kind und den Hund.

Ich bin seit 2008 mit dem Papa zusammen. Wobei man zugeben muss, dass wir eiskalt verkuppelt wurden. Damals habe ich nach einem gescheitertem Versuch nach Spanien auszuwandern und längerem Praktikum gerade meine Ausbildung in einer Werbeagentur begonnen.

Mama und Papa wurden "verkuppelt"!

Mama und Papa lernten sich im November 2008 kennen und lieben. Es war Liebe auf den ersten Blick. Wo bei man zu geben muss, dass wir von einer ehemaligen Kollegin meiner Lehrstelle „verkuppelt“ worden.

Diese Kollegin ist nun meine zukünftige Schwiegermutter.

Ich befand mich damals noch in der Ausbildung zur Mediengestalterin. Alex war seinerzeit Fliesenleger-Monteur unterwegs und reiste regelmäßig zwischen Leipzig und Luxemburg. Eine Fernbeziehung ist schon eine etwas andere Erfahrung. Es stellt einen immer wieder vor neue Herausforderungen und Veränderungen. Heute ist es anders. Papa Alex machte sich kurz nach Lillis Geburt im Juni 2016 als Fliesenleger in Leipzig selbstständig. Und ich habe diesen Schritt im Januar 2019 auch gewagt.

Zuvor war ich sieben Jahre nebenberuflich selbstständig. Nun verdiene ich meine Brötchen auch hauptberuflich als Mediengestalterin, Webdesignerin und Fotografin für Hochzeiten, Babybäuche und Neugeborene unterwegs. Ich habe es bislang nicht bereut. Denn ich kann mir meine Zeit aufteilen, wie ich es für richtig halte und muss mich bei Arbeitgebern nicht mehr rechtfertigen, dass ich ein Kind habe.❤

Dennoch muss ich zugeben, mich anfangs unfreiwillig selbstständig gemacht zu haben. Nachdem ich meine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen hatte, musste ich meinen Ausbildungsbetrieb verlassen, da dieser voranging Praktikanten und Auszubildende als „günstige Arbeitskräfte“ nutze. Ich beschloss, ein Nebengewerbe als Mediengestalterin anzumelden und verbrachte die folgenden Jahre in diversen Kommunikationsunternehmen.

Im Januar 2019 war ich quasi gezwungen, nach sieben Jahren vom Nebenjob in die hauptberufliche Selbstständigkeit als Mediengestalterin, Webdesignerin und Fotografin für Hochzeit, Schwangerschaft und Neugeborene zu wechseln. Den Grund dafür erläutere ich euch später mal genauer.

Eltern werden Level eins:

Der Beagle

Seit 2011 sind wir Hunde-Eltern. Snoopy, ein Beagle mit mit lauter Stimme und großem Herzen. Wir dachten uns, beim Hund kann man das Elternsein erst mal üben. Fehler werden nicht ganz so kritisch betrachtet und eigentlich bleibt der Hund ja immer ein Kind und man kann in der Erziehung auch einiges im Nachhinein wieder korrigieren. So zumindest die Theorie – in der Praxis war es natürlich anders. Snoopy wurde in der Tat erst nach fünf Jahren ruhiger, nach dem wir in eine ruhigere Gegend gezogen sind. Da wir aus unserer Sicht das Hunde-Eltern-sein ganz gut hinbekommen haben, kam dann im Sommer 2016 das Menschenkind dazu.

Eltern werden Level zwei:

Das Kind

Nachdem wir schon viele Jahre zusammen waren und auch mit Snoopy eine Weile zusammenlebten, war es Zeit für ein Menschenkind. Und so geschah es, dass im Juli 2016 die kleine Lilli das Licht der Welt erblickte. Lilli kam fast 14 Tage früher, als geplant und war mit 49 cm und einem Fliegengewicht von 2470g recht leicht.

Nach einem Tag im Wärmebett hatte sie sich jedoch bereits an die raue Welt da draußen gewöhnt. Sie hielt die Temperatur alleine und kam sogar nach drei Tagen wieder auf ihr Geburtsgewicht zurück, sodass wir pünktlich nach Hause durften. Seit dem steht die Welt Kopf und wird uns täglich neu erklärt.

Kind und Hund auf dem Feld

Mama näht für die Prinzessin

nähPrinzessin

Mama näht für die Prinzessin. Ich nähe mit großer Leidenschaft für meine kleine Prinzessin. Die Liebe zu selbstgenähter Kleidung habe ich während meiner Schwangerschaft entdeckt. Noch bevor ich wusste, ob ich einen Jungen oder ein Mädchen bekommen würde, fing ich an neutrale Kleidung zu nähen. Damals hatte ich noch den falschen Stoff verwendet. Es war „learning by doing“ und so habe ich mich Monat für Monat weiter entwickelt.

Es macht mit immer so stolz, wenn ich sehe, dass sie ein Unikat trägt ♥ Mit der Geburt von Lilli im Sommer 2016 entwickelte sich das Interesse für’s Nähen. Begonnen mit Babymützen, passenden Halstüchern und kleinen Pumphosen traute ich mich an immer mehr Kleidungsstücke heran. Ich habe sogar schon einige Pullover und Jacken für Lilli genäht. Zum schluss waren es allerdings mehr Mund-Nasen-Bedeckungen… Demnächst werde ich auch mal versuchen, etwas für mich zu nähen. Und wenn das dann geklappt hat, wird auch der Papa „benäht“.

Der Vorteil am Nähen:
Ich kann die Kleidung für Lilli anpassen. Prinzipiell benötigt sie bei Hosen in der Länge mehr, wie der Umfang hergibt. Oder die Hosen sind zu weit, wenn die Länge stimmt. Also wird genäht, damit es passt.

Papas leidenschaftliches Hobby

Kochen, Grillen & BBQ

Unser Papa kocht und grillt leidenschaftlich gern – meiner Hüfte zum Nachteil. Aber abgesehen davon, dass das deftige essen MEINER Hüfte schadet, schmeckt es immer wahnsinnig lecker! Sein Reich ist die Küche. Zumindest während dem Kochen. Nach dem Kochen darf ich dich Küche dann wieder sauber machen. Manchmal glaubt er, dass er lieber hätte Koch werden sollen. Ich bin davon auch völlig überzeugt! Im Garten ist sein Reich der Grill und der Smoker.

Immer, wenn Papa neue Gerichte probieren wollte (oder wegen mir musste) haben wir dies bislang per Instagram geteilt. Wer also noch mehr Inspiration für tolle Küche möchte, kann unserem Papa gern auf Instagram unter @papa.machts folgen.

Papa ist Vollbluthandwerker

Als gelernter Fliesenleger ist Papa ein Vollbluthandwerker. Wenn er von der Baustelle kommt, wird zu Hause weiter gebaut und gebastelt. Arbeiten mit Holz machen ihm besonders Spaß. So hat er schon eine Garderobe, diverse Regale und ein Spielhaus für das Lilli gezimmert. Das Spielhaus ist eine kleine Hütte aus Paletten, welche in unserem Garten steht. Im Sommer kann Lilli in der Hütte mit ihrer Spielküche Spielen. Direkt neben dem Spielhaus steht ihr Sandkasten – da gibt es dann im Sommer öfter mal Sand-Kuchen und Sand-Eis bei uns!

Als wir Ende 2014 in unsere jetzige Wohnung gezogen sind, hat Papa den Flur, die Küche und das Bad komplett neu gefliest. Ihr werdet es nicht glauben, aber unser Bad glitzert nun wortwörtlich! Da gab es diese tolle Fuge im Eimer, über die ich eigentlich gar nicht sprechen darf. Die glitzert! Da sind nämlich sehr kleine Glasbestandteile in der Fuge, sodass diese an der Wand wie Feenstaub wirkt. Ein Tarum!!! Leider ließ sich diese Harz gebundene Fuge nicht optimal verarbeiten, sodass auch das Werkzeug unter diesem Abrieb stark leidet. Ich hörte den Papa öfter im Bad schimpfen „So einen **** mach ich nicht noch mal!“ Aber es sieht doch jetzt sooo schön aus!!!

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